An apple a day....

11.08.09 09:22

...macht nicht nur fit, sondern auch schlank

An apple a day keeps the doctor away! Diese wahrlich nicht mehr neue Weisheit hat immer noch Gültigkeit. Denn in Äpfeln stecken natürlich jede Menge Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die uns dauerhaft fit und gesund halten. Auch für mich ist der Apfel der Superstar unter den Obstsorten.&nb

1. Äpfel machen schlank

Die vorherrschende Zuckerart im Apfel ist der Fruchtzucker. Im Gegensatz zum Traubenzucker führt er nur zu einem sehr moderaten Blutzuckeranstieg und einer geringen Insulinausschüttung. Und dass Insulin auf Dauer dick macht, gilt inzwischen als sicher. Doch aufgepasst: den Fruchtzucker muss die Leber zu Glucose umwandeln. Wer Obst im Übermaß ist,kann auch mal die Leber übermäßig belasten. Im Zweifel gilt: weniger ist mehr. Drei Stück Obst am Tag sind super, mehr als fünf Stück sollten es dauerhaft nicht sein. Darüber freut sich auch die Bauchspeicheldrüse. Denn die trägt die Hauptaufgabe, wenn es um die Insulinproduktion geht. Den restlichen Vitaminbedarf lieber mit Gemüse stillen.

2. Äpfel sind überall einsetzbar

Äpfel sind nicht nur ein toller Snack, sondern lassen sich fast überall in der Küche einbauen. Zum Süßen von Joghurts (gerieben und mit Zimt oder als Apfelmus), im Salat (z.B. mit überbackenem Ziegenkäse) oder als Beilage zu Wildgerichten. Auch in Soßen (z.B. Apfel-Chutney, Apfel-Kren) finden sie prima Platz. Schon gewusst? Mit Apfelsaft lässt sich auch der Essig in der Salatsoße ersetzen.

3. Entgiftungshelfer Apfel

Einen besonderen Ballaststoff, das so genannte Apfelpektin findet man vorzugsweise im Apfel. Apfelpektin hat die Fähigkeit Toxine und Cholesterin zu binden und auszuscheiden. Dabei hilft auch die Zellulose im Apfel mit. 

4. Möglichst mit Schale

Die meisten Ballaststoffe, Vitamine und vor allem die wertvollen sekundären Pflanzenstoffe sitzen in oder knapp unter der Schale. Daher wenn möglich immer mitessen. Einzige Ausnahme: Apfelallergiker

5. Was tun bei Apfelallergie?

Die Proteine, die die allergische Reaktion auslösen sitzen ebenfalls knapp unter der Schale. Apfelallergiker sollten daher den Apfel schälen und am besten dünsten und sich schrittweise dem ganzen Apfel näher.

Übrigens: "alte" Apfelsorten, wie z.B. Boskop sind für Allergiker besser geeignet. Man erkennt sie daran, dass sie schneller braun werden, weil sie mehr sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. 


Tipp: um das Braunwerden des Apfels (z.B. wenn man ihn raspelt) zu vermeiden, träufelt man Zitrone drauf. Das enthaltene Vitamin C wirkt als Antioxidantium und verhindert das sogenannte "Rosten" des Apfels. 

Mein Rezepttipp für kalte Zeiten: statt Kuchen mal zum Bratapfel greifen. Apfel aushöhlen und mit Nüssen, Mandeln und zuckerfreier Marmelade (noch besser: erwärmte Himbeeren) und Zimt füllen. Rein ins Backrohr und ca. 25 Minuten bei 160 Grad backen. Man braucht keinen Zucker, da der Apfel selbst über eine hohe Süßkraft verfügt!